Nach Gefährdungsanzeige lehnen Ärztinnen und Ärzte erste Lösungsansätze im KFJ ab!
Mit einer klaren und treffenden Begründung lehnten heute die betroffenen
Ärztinnen und Ärzte gemeinsam mit der örtlichen Personalvertretung des
Kaiser Franz Josef Spital die zwar rasch vorgeschlagenen, aber im
betreffenden Fall unzureichenden Maßnahmen der Generaldirektion ab.
„Die Personalvertretung beeinsprucht die Darstellung der
Generaldirektion die vorerst befristete Zuteilung von vier
Turnusärzteposten bis 1. Juli 2012 wäre eine Lösung der ausführlich
dargestellten Probleme der Internistischen Aufnahmestation.
Neu eintretende TurnusärztInnen sind weder an den internen Abteilungen
und schon gar nicht an der Aufnahmestation bereits im ersten Monat
qualifiziert, Nachtdienste zu leisten.
Diese Dienstpostenvermehrung ändert auch nichts daran, dass die
AssistentInnen in Facharztausbildung und die FachärztInnen der internen
Abteilungen, die anstelle der TurnusärztInnen die Dienstleistung an der
Aufnahmestation auf Grund ihrer Qualifikation übernehmen könnten,
bereits jetzt an ihren Stammabteilungen an der Grenze der Belastbarkeit
arbeiten.
Eine zusätzliche Dienstleistung an der Aufnahmestation führt zu einer
Überschreitung des Arbeitszeitgesetzes und wird daher abgelehnt.“
„Die Reaktion der Betroffenen ist verständlich. Die Situation wird seid
Jahren kritischer. Wir bedürfen langfristiger Lösungen und einer
dauerhafter Sicherung der Beschäftigten.“, so Friedrich Günter,
Vorsitzender der Personalvertretung im KFJ.

