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14. März 2012

Nach Gefährdungsanzeige lehnen Ärztinnen und Ärzte erste Lösungsansätze im KFJ ab!

Quelle: contrastwerkstatt - Fotolia.com

Mit einer klaren und treffenden Begründung lehnten heute die betroffenen Ärztinnen und Ärzte gemeinsam mit der örtlichen Personalvertretung des Kaiser Franz Josef Spital die zwar rasch vorgeschlagenen, aber im betreffenden Fall unzureichenden Maßnahmen der Generaldirektion ab.

„Die Personalvertretung beeinsprucht die Darstellung der Generaldirektion die vorerst befristete Zuteilung von vier Turnusärzteposten bis 1. Juli 2012 wäre eine Lösung der ausführlich dargestellten Probleme der Internistischen Aufnahmestation.

Neu eintretende TurnusärztInnen sind weder an den internen Abteilungen und schon gar nicht an der Aufnahmestation bereits im ersten Monat qualifiziert, Nachtdienste zu leisten.

Diese Dienstpostenvermehrung ändert auch nichts daran, dass die AssistentInnen in Facharztausbildung und die FachärztInnen der internen Abteilungen, die anstelle der TurnusärztInnen die Dienstleistung an der Aufnahmestation auf Grund ihrer Qualifikation übernehmen könnten, bereits jetzt an ihren Stammabteilungen an der Grenze der Belastbarkeit arbeiten.

Eine zusätzliche Dienstleistung an der Aufnahmestation führt zu einer Überschreitung des Arbeitszeitgesetzes und wird daher abgelehnt.“

„Die Reaktion der Betroffenen ist verständlich. Die Situation wird seid Jahren kritischer. Wir bedürfen langfristiger Lösungen und einer dauerhafter Sicherung der Beschäftigten.“, so Friedrich Günter, Vorsitzender der Personalvertretung im KFJ.

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