Für unsere Gesundheit

schon 2626
Unterstützer

Mitmachen
13. März 2012

Gefährdungsanzeige im Sozialmedizinisches Zentrum Süd - Kaiser-Franz-Josef-Spital

Quelle: contrastwerkstatt - Fotolia.com

In der heutigen Kronenzeitung wurde unter der Überschrift „Hilferuf verzweifelter Mediziner: „Personal hat Grenze erreicht!““ über eine Gefährdungsanzeige der Internen Aufnahmestation im Kaiser Franz Josef Spital berichtet. „Die mediale Berichterstattung zur Überlastung und zum Arbeitsdruck der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im KAV findet so ihre Fortsetzung“, erklärt in diesem Zusammenhang Friedrich Günter, Vorsitzender der Personalvertretung im betroffenen Spital. „Wir haben die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Anfang an beim Einsatz des Instrumentes Gefährdungsanzeige beraten und unterstützt. Das sensible Instrument ist eine interne Maßnahme und eine Verpflichtung für ArbeitnehmerInnen, die Unternehmensführung von Ausnahmesituationen in Kenntnis zu setzen.“

Auf die Anzeige wurde von den Verantwortlichen umgehend reagiert. Wichtig sei jedoch die Vorbereitung und die exakte Prüfung relevanter Daten, so der Personalvertreter weiter. „Wir haben eigene Experten für Überlastungs- und Gefährdungsanzeigen, die auch darauf achten, dass das wichtige Warnsystem nicht inflationär eingesetzt wird. Erst wenn alle internen Maßnahmen zur Gefahrenabwendung ausgeschöpft wurden, macht eine derartige Meldung Sinn.“

Für Friedrich müssen sich dabei die Zahlen, Daten und Fakten mit den Wahrnehmungen der Betroffenen vor Ort decken. „Bei der Aufnahmestation ist das klar der Fall! Daher kam das Team geschlossen zur Ansicht, die Arbeitgeberin auf den Gefahrenherd hinzuweisen. Es sind eben diese Teammitglieder, die letztendlich entscheiden, ob sie mit den angebotenen Lösungen die problematische Situation entschärfen können. Als Expertinnen und Experten ihrer Fächer wissen sie am Besten, was benötigt wird. Wir begleiten sie in diesem Prozess engmaschig und professionell.“

Im betroffenen Spital selbst wird mit Hochdruck an der Unterstützung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gearbeitet. „Arbeitsbelastungen und potentielle Gefahrenherde werden identifiziert und rasch behoben. Das ist eine Kernforderung unserer Kampagne „Zeit für Menschlichkeit“, so Bernhard Harreither, Vorsitzender der Hauptgruppe II.
„Im Fall KFJ verlaufen die Gespräche mit der Generaldirektion und der kollegialen Führung konstruktiv.“

Bei Fragen zu Gefährdungs- und Überlastungsanzeigen wenden Sie sich bitte an Edgar Martin, Mitarbeiter der Hauptgruppe II
Email: edgar.martin@wienkav.at
Telefon: (+43) 0664/2123886
Telefon: (+43) 01/40409/70706
Schnirchgasse 12/1
1030 Wien

Diese Seite teilen: